Pflegehinweise

Hinweise zur Vorbereitung auf Ihren Tätowiertermin
Wenn Sie an Epilepsie, Diabetes, Allergien, speziellen Hautproblemen oder anderen Krankheiten leiden, lassen Sie sich von Ihrem Arzt bezüglich einer Tätowierung beraten.
Einen Tag vor dem Termin sollte kein Alkohol und keine Betäubungsmittel konsumiert werden.
Etwa eine Stunde vor dem Termin sollten Sie eine anständige Mahlzeit und genügend Flüssigkeit zu sich nehmen.
Um ein steriles und keimarmes Arbeiten zu unterstützen, werden eine frische KIeidung und das Duschen empfohlen.
Steht bei Ihnen eine Reise in tropische Länder bzw. in Länder, die den westlichen hygienischen Standards nicht entsprechen an, wird das Tätowieren nach der Rückkehr empfohlen.
Bei Tätowierungen über die Wirbelsäule können die Anästhesisten das Setzen eine PDA verweigern.

Nachbehandlung der Tätowierung
Am nächsten Morgen wird die Tätowierung mit lauwarmen Wasser und hautneutraler Seife vorsichtig abgewaschen. Anschließend kurz an der Luft trocknen lassen. Ein Verbinden bzw. Abkleben der Tätowierung ist danach nicht mehr notwendig.
Die tätowierte Stelle kann bei Bedarf 2-3 Mal täglich mit einer sehr dünnen Schicht Wund- und Heilsalbe eingecremt werden. Bitte niemals eine entzündungshemmende Salbe oder ähnliches auftragen.
Auf Baden, Schwimmen und Saunabesuche ist dringend zu verzichten, solange noch Krustenbildung vorhanden ist.
In den nächsten drei Monaten sollten keine Sonnenbäder und Solarienbesuche vorgenommen werden.
Auf Kleidung unter der starke Schweißbildung gefördert wird (Latex, Lack, Leder etc.) sollte bis zur Verheilung verzichtet werden. Lockere und luftige Kleidung wird empfohlen.
Auf sportliche Aktivitäten sollte in der ersten Woche ebenfalls verzichtet werden, da durch erhöhte Schweißbildung die Tätowierung einweichen kann.